Sechseläuten 2011

Es ist davon auszugehen, dass das heurige Sechseläuten 2011 Erwartungen geweckt hat, welche rein aus Gründen der Wahrscheinlichkeit gar nicht erfüllt werden können: Kaiserwetter mit strahlend-sonnigen 22 Grad, ein Böögg, welcher nach nur 10 Min. 56 Sek. unter Getöse das Zeitliche segnet, Tausende, welche kostümiert oder unkostümiert ausgelassen bis tief in die Nacht hinein einen Frühlingsanfang feiern, der eigentlich bereits seit Wochen Wirklichkeit ist – alles eindeutige Anzeichen für einen perfekten Sommer. Nur notorische Pessimisten würden angesichts dieser klaren Anzeichen den Verdacht zu äussern wagen, dass sich (natürlich nur rein hypothetisch!) auch Orakel gelegentlich irren könnten.

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Sechseläuten 2010

„Des einen Freud – des anderen Leid“: Während wegen des Feuer, Staub und Asche spuckenden Islandvulkans Eyjafjalla weltweit Tausende von Flügen annulliert und die Flugreisenden immer noch verärgert auf eine Weiterbeförderung hofften, setzten gleichzeitig ähnliche Detonationen, Feuer und Asche am Zürcher Sechseläuten einen ausschliesslich positiven Kontrapunkt. Am Montagabend um 18:12:54 Uhr markierte der finale Kracher im Kopf des Böögg den endgültigen Abschied vom Winter und einen vielversprechenden Frühlingsbeginn.

Traditioneller Auftakt im Dorf

Pünktlich um 11 Uhr hielt der Höngger Zunftmeister Hans-Peter B. Stutz mit seinen Ehrengästen Esther Maurer, Alt-Stadträtin und ehem. Polizeivorsteherin der Stadt Zürich und Korpskommandant André Blattmann, Chef der Armee, unter langandauerndem Applaus der grossen Höngger Zunftgesellschaft Einzug im grossen Mülihalde-Saal. Der dritte geladene Ehrengast und Vertreter des diesjährigen Gastkantons Nidwalden, FDP-Nationalrat Edi Engelberger, musste aus gesundheitlichen Gründen leider kurzfristig vorher absagen.

Zunftmeister Hans-Peter Stutz mit seinen Ehrengästen Esther Maurer und Korpskommandant André Blattmann, flankiert von den als Gäste der Zunft geladenen jugendlichen Rednern an der städtischen 1.-August-Feier 2009, Gymnasiastin Anna-Marina Egger und ZKB-Lehrling Beat Wyss

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Sechseläuten 2009

Das Jubiläums-Sechseläuten

„Vergangenheit feiern – Zukunft leben“: So lautet das Motto der Zunft Höngg zu ihrem 75-Jahr-Jubiläum. Und dieses Wochenende war „Vergangenheit feiern“ angesagt: Zum 75. Mal nahm die Höngger Zunft am Sechseläuten teil, und der Wettergott feierte „zöiftig“ mit und zeigte sich von seiner freundlichsten Seite.

Auftakt im Quartier

Bereits ab 10:30 Uhr hatte sich die Höngger Zunftfestgesellschaft im grossen Mülihalde-Saal zum Apéro versammelt und konnte den Auftakt zum diesjährigen Jubiläums-Frühlingsfest kaum erwarten. Und endlich war es soweit: Schlag 11 Uhr markierten Fanfarenklänge im grossen Mülihalde-Saal den Einzug des Zunftmeisters Hans-Peter B. Stutz und seiner Ehrengäste:

  • Robert Schönbächler, Friedensrichter und 1. Vizepräsident des Gemeinderats Zürich
  • Prof. Dr. Ralph Eichler, Präsident der ETH Zürich
  • Andres Türler, Stadtrat und Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich
4 Generationen Höngger Zunftmeister (P. Aisslinger, H.-P. Stutz, H.-H. Zweifel, F. Meier) mit den diesjährigen Ehrengästen

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Sechseläuten 2008

Gibt’s dieses Jahr eigentlich einen warmen Sommer? Gibt’s überhaupt einen? Der Böögg vermittelte dieses Jahr nur Ratlosigkeit: Der finale Knall, mit dem der Kopf des Böögg in die Luft hätte fliegen sollen, blieb aus, und erst um 18:26:01 Uhr markierte ein im Skelett allwettertauglich verankerter Kracher mit Donnerschlag das Ende des Winters.

Auftakt in Höngg

Pünktlich um 11 Uhr – nach dem üblichen Apéro für Ehrengäste und Vorsteherschaft – konnte der Höngger Zunftmeister Hans-Peter B. Stutz im grossen Mülihalde-Saal seine Sechseläutengesellschaft zum traditionellen Zürcher Frühlingsfest 2008 begrüssen.

Sechseläutenbetrachtungen

Seine diesjährigen Sechseläutengedanken widmete Zunftmeister Stutz der heimatlichen Verwurzelung: Wir alle bewegen uns in einer globalisierten Welt, sind ständig unterwegs, schmieden Allianzen hier, erkämpfen uns neue Positionen dort. Wichtig ist es daher, sich immer wieder zuhause zu treffen, sich auf seine Wurzeln zurückzubesinnen, Freundschaften zu pflegen, aufzutanken! Zusammenleben in gegenseitiger Achtung, in wechselseitigem Respekt in Hochachtung vor dem Anderen sei von jedem gefordert. Für Ausgrenzung dürfe es für den denkenden Menschen mit ethischem Empfinden keinen Platz geben.

Vorstellung der Ehrengäste

Im politischen Umfeld tummeln sich die beiden ersten Ehrengäste, welche der Zunftmeister der Sechseläutengesellschaft anschliessend näher bringen durfte.

Zunftmeister Hans Peter Stutz mit seinen beiden Ehrengästen aus Politik und Diplomatie, Peter Gomm und Walter Haffner

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