1 5 6 7

Sechseläuten 2009

Das Jubiläums-Sechseläuten

„Vergangenheit feiern – Zukunft leben“: So lautet das Motto der Zunft Höngg zu ihrem 75-Jahr-Jubiläum. Und dieses Wochenende war „Vergangenheit feiern“ angesagt: Zum 75. Mal nahm die Höngger Zunft am Sechseläuten teil, und der Wettergott feierte „zöiftig“ mit und zeigte sich von seiner freundlichsten Seite.

Auftakt im Quartier

Bereits ab 10:30 Uhr hatte sich die Höngger Zunftfestgesellschaft im grossen Mülihalde-Saal zum Apéro versammelt und konnte den Auftakt zum diesjährigen Jubiläums-Frühlingsfest kaum erwarten. Und endlich war es soweit: Schlag 11 Uhr markierten Fanfarenklänge im grossen Mülihalde-Saal den Einzug des Zunftmeisters Hans-Peter B. Stutz und seiner Ehrengäste:

  • Robert Schönbächler, Friedensrichter und 1. Vizepräsident des Gemeinderats Zürich
  • Prof. Dr. Ralph Eichler, Präsident der ETH Zürich
  • Andres Türler, Stadtrat und Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich

4 Generationen Höngger Zunftmeister (P. Aisslinger, H.-P. Stutz, H.-H. Zweifel, F. Meier) mit den diesjährigen Ehrengästen

Weiterlesen

75 Jahre Zunft Höngg

Festliche Eröffnung des Jubiläumsjahrs in der ETH Hönggerberg

Am 22. Januar 2009 jährte sich die Gründung der Zunft Höngg zum 75. Mal: Am 22. Januar 1934 war sie im Höngger Restaurant „Mühlehalde“ aus der Taufe gehoben worden. Und so eröffnete die Zunft Höngg am Gründungsdatum ihr Jubiläumsjahr mit einer festlichen Eröffnungsfeier in den Räumlichkeiten der ETH Science City auf dem Hönggerberg. Ganz ihrem Jubiläumsmotto „Vergangenheit feiern – Zukunft leben“ verpflichtet, wurde dabei nicht nur die Vergangenheit gewürdigt, sondern auch wach und kritisch ein Blick auf mögliche Perspektiven einer zünftigen wie auch wirtschaftlich-gesellschaftlichen Zukunft gewagt.

Zukunft leben

Vor Beginn des eigentlichen Festprogramms bot die ETHZ in ihrem Hochschulcampus interessierten Festteilnehmern um 16:15 Uhr ein reiches Vorprogramm an, bei welchem insbesondere das Information Science Laboratory des „Stadtquartiers für Denkkultur“ und dessen Baugarten Value Lab näher vorgestellt wurden. Information Science: Was könnte besser den Blick in die Zukunft repräsentieren?

Vergangenheit feiern

Ab 17:30 Uhr fanden sich auch die übrigen Gäste zum Apéro ein, Höngger Zünfter und Zunftgesellen im Kleinjogg- oder Küferkostüm wie auch unzählige kostümierte Zünfterfreunde aus anderen Zünften, alle begleitet von ihren Damen in Tracht oder Abendkleid, begrüsst von den schmissigen Klängen des „Musikvereins Höngg“, welcher die Zunft ja seit deren Gründung stets als eigens Höngger Zunftspiel begleitet hat. Die ETH hatte als Zeichen ihrer Verbundenheit mit dem nahen Quartier das repräsentative Entree ihres Physikgebäudes für diesen Abend eigens zur Verfügung gestellt, erstmals und einmalig, wie vorgängig betont wurde. Um es vorweg zu nehmen: Das Experiment wurde zu Ende des Abends von ETH-Repräsentanten als höchst gelungen bezeichnet, und eine vermehrte Öffnung nach aussen wurde nicht ausgeschlossen.

Weiterlesen

Rechenmahl 2008

Für einmal stimmte der Spruch „Allen Menschen Recht, getan ist ein Kunst, die niemand kann“ nicht. Der Samstag, 15. November 2008, brachte zwar nicht allen, aber doch vielen Hönggerinnen und Hönggern etwas: Während die Kleinen aus den entferntesten Ecken des Dorfes im Licht ihrer Räbeliechtli zur reformierten Kirche zogen, trafen sich die Höngger Zünfter im Mülihalde- / Desperado-Saal zum traditionellen Rechenmahl; gleichzeitig versammelten sich die Zünfterfrauen und -töchter im Fasskeller der Firma Zweifel an der Regensdorferstrasse zum entsprechenden Alternativ-Anlass.

Weiterlesen

Weinprobe 2008

Die traditionelle Weinprobe der Zunft Höngg war dieses Jahr dem Weinbau des südlichsten Zipfels Italiens – Apulien, Kampanien und Sizilien – gewidmet, gekonnt präsentiert von Zunftvorsteher Walter Zweifel, Geschäftsführer der gastgebenden Weinkellerei Zweifel, und eingebettet in zu den Weinen passende kulinarische Köstlichkeiten der Gegend.

Weiterlesen

Sechseläuten 2008

Gibt’s dieses Jahr eigentlich einen warmen Sommer? Gibt’s überhaupt einen? Der Böögg vermittelte dieses Jahr nur Ratlosigkeit: Der finale Knall, mit dem der Kopf des Böögg in die Luft hätte fliegen sollen, blieb aus, und erst um 18:26:01 Uhr markierte ein im Skelett allwettertauglich verankerter Kracher mit Donnerschlag das Ende des Winters.

Auftakt in Höngg

Pünktlich um 11 Uhr – nach dem üblichen Apéro für Ehrengäste und Vorsteherschaft – konnte der Höngger Zunftmeister Hans-Peter B. Stutz im grossen Mülihalde-Saal seine Sechseläutengesellschaft zum traditionellen Zürcher Frühlingsfest 2008 begrüssen.

Sechseläutenbetrachtungen

Seine diesjährigen Sechseläutengedanken widmete Zunftmeister Stutz der heimatlichen Verwurzelung: Wir alle bewegen uns in einer globalisierten Welt, sind ständig unterwegs, schmieden Allianzen hier, erkämpfen uns neue Positionen dort. Wichtig ist es daher, sich immer wieder zuhause zu treffen, sich auf seine Wurzeln zurückzubesinnen, Freundschaften zu pflegen, aufzutanken! Zusammenleben in gegenseitiger Achtung, in wechselseitigem Respekt in Hochachtung vor dem Anderen sei von jedem gefordert. Für Ausgrenzung dürfe es für den denkenden Menschen mit ethischem Empfinden keinen Platz geben.

Vorstellung der Ehrengäste

Im politischen Umfeld tummeln sich die beiden ersten Ehrengäste, welche der Zunftmeister der Sechseläutengesellschaft anschliessend näher bringen durfte.

Zunftmeister Hans Peter Stutz mit seinen beiden Ehrengästen aus Politik und Diplomatie, Peter Gomm und Walter Haffner

Weiterlesen

1 5 6 7